Energieintensive Industrien: Daten und Fakten
Die EID schaffen Arbeitsplätze
Die Energieintensiven Industrien beschäftigen rund 830.000 Mitarbeiter – oder 14 Prozent der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes. Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grund-stoffproduktion sichert etwa zwei Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor.
Die EID schützen das Klima
Die Energieintensiven Industrien in Deutschland haben bereits in der Vergangenheit stark in energiesparende und emissionsmindernde Produktionstechniken investiert und damit im internationalen Vergleich viel für den Klimaschutz getan. Zwischen 1990 und 2008 reduzierten sie ihre Treibhausgasemissionen um insgesamt 20 Prozent. Gleichzeitig stieg ihre Produktion um 46 Prozent an! Durch ihren technologischen Vorsprung tragen die energieintensiven Branchen mit ihren Produkten in vielen Bereichen direkt zum Klimaschutz bei: Energieeffiziente Gebäude, (Elektro-)Fahrzeuge und Haushaltsgeräte
werden ebenso wie Wind- und Solarenergie durch die Produkte der Energieintensiven Industrien erst möglich. Sollen diese auch weiterhin in Deutschland und der EU hergestellt werden, darf die Industrie nicht durch hohe Zusatzkosten belastet werden.
Die EID stehen zum Standort
Sie sind der industrielle Kern der Volkswirtschaft: Die Energie-intensiven Industrien liefern unverzichtbare Grund- und Werkstoffe für die Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Elektro-, Druck- und Verpackungsindustrie sowie den Maschinenbau und die Bau-wirtschaft. Lohnt sich die energieintensive Produktion aufgrund der Energie und Klimapolitik in Deutschland und Europa nicht mehr, bedroht dies die Wertschöpfungskette und die globale Wettbe-werbsfähigkeit der deutschen Industrie.
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